Über mich

Finn Hunkeler

Mit der Gründung des Abstraktum Odemis möchte ich eine Möglichkeit bieten Verbundenheit neu zu entdecken und damit wieder in den Flow des Lebens eintauchen zu können.

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Entstehung des Abstraktum Odemis

Motivation

In everyday life, it often feels as if many people have lost touch with their own life energy. On the commute to work, in the bustle of public transport, or during quiet evenings out—they seem distracted, distant, moving through their days on autopilot

Ich verurteile diese Menschen nicht, ich bemitleide sie nicht – ich akzeptiere und verstehe sie.

Doch wenn du spürst, dass da mehr ist – mehr Verbindung, mehr Vertrauen, mehr echtes Erleben – dann gibt es Wege, das zu entdecken.

Der Weg sollte und darf bewusst selbst erfahren werden. Gleichzeitig kann ein Mentor oder Coach ein wahrer Segen sein: Spielerisch lassen sich die ersten Schritte gehen, das Ausprobieren wird leichter und motivierend, gerade wenn man an Grenzen stößt. Dabei geht es nicht um generische Schritt-für-Schritt-Anleitungen oder Zitate, die wir von einer künstlichen Intelligenz erhalten, sondern um Werkzeuge, die aus realen Erfahrungen stammen und tief mit unseren neuronalen Netzwerken verbunden sind.

Ich hatte das Glück, viele herausragende Trainer, Coaches und Mentoren in meinem Leben zu haben. Durch meine eigene Arbeit in dieser Rolle möchte ich dieses Geschenk weitergeben, wertschätzen und teilen.

Musik

Meine musikalische Reise nahm erst richtig Fahrt auf, als ich mit Anfang zwanzig einer Band beitrat. Dort begann für mich ein intensives Erkunden: Was bedeutet es eigentlich, wirklich gemeinsam Musik zu machen? Ich durfte mit großartigen Musikerinnen und Musikern wachsen – musikalisch wie menschlich. Neben all den inspirierenden Momenten gab es jedoch auch Spannungen, Missverständnisse und herausfordernde Phasen. Heute sage ich oft: Eine Band ist eine Beziehung – nur mit mehr Beteiligten.

Beim Jammen entsteht eine besondere Form von Intimität. Man zeigt, was man kann – und auch, wo die eigenen Grenzen liegen. Schnell schleicht sich Leistungsdruck ein, der Wunsch zu überzeugen, zu performen, „gut genug“ zu sein. Irgendwann habe ich verstanden, dass es nicht um Leistung geht, sondern um Verbindung – zur Musik und zueinander. In dem Moment, in dem dieser Druck wegfällt, verändert sich alles!

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Bandbild gezeichnet?

Zuhören wird wichtiger als Beeindrucken, Verbindung wichtiger als Perfektion. Das Instrument beginnt sich beinahe von selbst zu spielen. Es gibt kaum etwas Stärkenderes und Freudvolleres, als alleine, als Paar oder in einer Gruppe in diesen gemeinsamen Flow zu finden. Jede Person bringt ihre eigene Würze, ihr eigenes Können und ihre eigene Interpretation in einen Groove ein – und genau daraus entsteht Lebendigkeit. Diese Erfahrung prägt meine Arbeit bis heute – ebenso wie meine langjährige Band Djin Clyde, mit der ich immer noch seit vielen Jahren verbunden bin und mit der ich noch immer gemeinsam spiele.

Körper

Die Verbindung zu meinem Körper begleitet mich seit meiner Kindheit. Früh habe ich in der Karateschule meines Vaters gelernt, wie wichtig bewusste Atmung und Körperwahrnehmung sind. Später fand ich meine Leidenschaft im Leistungssport, dem American Football – und entdeckte dabei nicht nur meine körperliche, sondern auch meine mentale Stärke. Disziplin war für mich nie Zwang, sondern Ausdruck von Leidenschaft. Für das, was ich liebe, gehe ich gerne durch Herausforderungen und wachse daran.

Mein Körper ist dabei mein Resonanzkörper. Er zeigt mir, ob ich auf dem richtigen Kurs bin, wie viel Energie und Fokus ich heute investieren kann. Manchmal verlangt er intensive Trainingseinheiten, manchmal achtsame Entspannungstechniken. So finde ich immer einen Weg in den Flow – zwischen Tatendrang, Spannung und Ruhe. Stress ist kein Thema, denn ich höre auf meine oberste Instanz: meinen Körper.

Diese Verbindung war nicht immer da. Es gab Zeiten, in denen ich meinen Körper vernachlässigt habe. Doch genau diese Phasen haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, immer wieder neu anzufangen – Schritt für Schritt zurück in die Verbindung.

Schamanenweg Bild gezeichnet

Schamanismus

Meine Suche nach Gemeinschaft und meinem Platz in der Welt hat mich zum Schamanismus geführt. Dabei wurde mir klar, wie viele Menschen sich getrennt fühlen – von sich selbst, voneinander und von der Natur. Im Schamanismus geht es um Verbindung: Alles ist miteinander verwoben. Den eigenen Platz im großen Ganzen zu erkennen und sich als Teil einer lebendigen Gemeinschaft zu erfahren, wirkt stärkend, heilsam und zutiefst friedvoll.

Schon früh spürte ich einen inneren Ruf – von der Natur und von den Menschen. Ich konnte Energien wahrnehmen und wollte lernen, diese Verbindung bewusst zu vertiefen und sinnvoll einzusetzen. Schamanismus ist für mich ein Weg, Ganzheit zu erfahren und Menschen in ihre eigene Kraft und Verbindung zu begleiten.

Durch meinen Werdegang im Gesundheitswesen – in der Pflege, in der Infrastruktur, in der IT und in der Industrie – sowie durch mein Studium der Medizintechnik kenne ich das heutige Gesundheitssystem sehr genau. Meist werden aus verschiedenen Symptomen eine oder mehrere Diagnosen gestellt und diese nach festgelegten Verfahren behandelt.

Doch ich bin überzeugt: Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Einzelteile. Die schamanische Tradition – eine der ältesten Heilweisen – stellt die Stärkung der Selbstheilungskräfte und das Gleichgewicht des gesamten Systems in den Mittelpunkt. Die daraus entstehende Verbindung und Ganzheit sind für mich keine Konzepte, sondern gelebte Praxis. Heilung geschieht dort, wo Verbindung wieder möglich wird.

In mir hat sich also eine Wunsch und eine Vision ergeben, den Menschen zu helfen, die sich getrennt fühlen und ich habe das Abstraktum Odemis gegründet.

Wie und Wo ich arbeite

In meiner Arbeit ist es mir besonders wichtig, einen geschützten und sicheren Raum zu schaffen – einen Ort, der von Respekt, Präsenz und Integrität getragen wird. Oft beginnt Heilung bereits dort, wo ausgedrückt werden darf, was lange unausgesprochen blieb.

Die Räume, in denen wir arbeiten, entstehen im Miteinander – durch deine Präsenz und meine. Ob beim Erkunden und Erfahren von Musik, dem eigenen Körper oder durch Energiearbeit, finden wir gemeinsam einen Platz, an dem du getragen und unterstützt in die Erfahrung gehen kannst.

Ich arbeite gerne flexibel:

  • in einer kleinen Werkstatt
  • in meinem Atelier
  • bei dir zuhause
  • oder draussen in der Natur, an der frischen Luft

So entsteht immer ein einzigartiger Raum, der sich an deine Bedürfnisse und der jeweilige Erfahrung anpasst. Dies ist ein Beginn. Ich möchte gemeinsam mit dir herausfinden, was sich stimmig anfühlt und was es braucht, um den Weg – und das Abstraktum Odemis – lebendig werden zu lassen.

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